FarbeBrillantes Rubinrot mit violetten Reflexen.NaseEin wahrer Verführer kündigt sich beim 2019er Pinot Noir Anning von Fred Loimer in der Nase an: Sauerkirschen, Zwetschgen, süße Beeren und deutliche florale Anklänge von Pfingstrose, Efeu und Holunder. Daneben zeigen sich Lorbeer, Süßholz und eingelegte Preiselbeeren, das alles abgerundet von einer erfrischenden Note, die an wilde Minze und Rosmarin denken lässt.MundLebendig, straff, mit jugendlicher Säure, reifer und zugleich noch jugendlicher Gerbstoffstruktur zeigt sich ein überaus eleganter Tropfen, der sich noch in den Kinderschuhen befindet, aber mit etwas Geduld sein edles burgundisches Potenzial voll ausspielen wird. Traumhaftes Pendant zu Schmorgerichten und Zubereitungen mit fruchtigen und kräutrigen Komponenten. Wenn möglich, schenkt man ihm noch ein paar Jahre der Reife, der Ungeduldige sollte ihn leicht gekühlt aus der Karaffe und großen Burgundergläsern genießen.SpeiseempfehlungWalnussgnocchi auf Radicchio und Feigen (Gemüse & Vegetarisch), Wildschweingulasch mit Butternut-Kürbis mit frischem Rosmarin (Wild), Gänsebraten mit Preiselbeeren, Rotkohl und Klößen (Geflügel)
FarbeDunkles Kirschrot mit hellen und violetten ReflexenNaseDie Nase ist wohlgepackt mit Gewürzen und winterlichen Nuancen. Wacholder, roter und schwarzer Pfeffer sowie reichlich Zedernholz drücken ihm ihren Stempel auf. Sternanis, Zimt und Spekulatius lassen einen unmittelbar an die kalte Jahreszeit denken. Schattenmorelle, Pflaume und reichlich Süßkirsche versüßen diesen Duft schließlich. Ein Hauch Zartbitterschokolade sowie etherisches Lakritz mischen sich darunter. Die Frucht entwickelt sich dann ein wenig in Richtung Holunder und zunehmend werden Koriander- und Fenchelsaat wahrzunehmen.MundBereits im Antrunk manifestiert er diese Gedanken. Er präsentiert sich dabei seidig in seinem Auftritt. Sehr galant hüllt er damit den Gaumen ein. Die Frucht wird von einer sehr aktiven und positiv hervorzuhebenden Säurestruktur deutlich aufgewertet. Dadurch gewinnt er enorm an Trinkfluss und Eleganz, was bei dieser Nase zunächst nicht zu erwarten war. Die Würze bleibt dennoch deutlich und drückt ihm seinen Stempel auf. Sein seidiger Auftritt versorgt ihn aber auch mit reichlich Finesse und lässt ihn erstaunlicherweise doch recht kühl erscheinen.SpeiseempfehlungGeschmorte Schweinebäckchen, Selleriepüree und glasierte gelbe Rüben (Fleisch), Rote Bete-Auflauf mit Minze, Walnüssen, Feta und Harissa sowie Gurken-Joghurt-Salat (Gemüse & Vegetarisch), Entenbrust rosa gegart mit Orangensauce und Fenchelgemüse (Geflügel)
Farbelachsfarben mit lebendigem MousseuxNaseDer Brut Rosé ist ein angenehm kühler und straffer Sekt, der sich mit floralen ebenso wie mit rotbeerigen Noten öffnet. Es sind vor allem rote Johannisbeeren, kleine, gerade reif gewordene Walderdbeeren sowie saure und süße Kirschen, die hier die Aromatik prägen. Wirklich charmant wird es aber mit den zusätzlichen Tönen von Nüssen und einer frisch gebutterten Scheibe Brioche.MundAuch am Gaumen zeigen sich die kühlen Noten. Insgesamt aber ist der Sekt dort voller und kleidet den Mund mit charmanten reif-süßen Noten aus. Neben roter und auch ein wenig dunkler Frucht findet sich etwas Gianduia. Das Mousseux ist fein und lebendig, der Sekt wirkt kraftvoll und bleibt doch balanciert, fein und elegant. Dabei verzichtet er trotz der süßen Anklänge auf unnötige Dosage und kontert die Frucht mit feiner Säure.SpeiseempfehlungLeicht scharfe Kürbis-Spiegeleier (Gemüse & Vegetarisch), Geräucherte Schellfisch-Frikadellen mit Lauch und Kartoffeln (Fisch), Zucchini-Gratin mit Béchamel und Parmesan (Gemüse & Vegetarisch)
FarbeNaseDer prickelnde Traubensaft von Loimer duftet nach gelben und süßen Früchten, Blüten und kandierten Frucht Zesten. Darüber hinaus zeigt er duftige Aromen von Blüten und Honig.MundSaftig, prickelnd und süffig trifft er auf die Zunge. Ein Genuss ohne Reue der durch seine Säure belebend und nicht zu sättigend wirkt. Sehr schöner Apéritif und Ergänzung zu herzhaften und aromareichen Speisen.SpeiseempfehlungAls Apéritif zu Frischkäse mit Honig-Sesam-Cracker (vegetarisch), Lachstartar mit Meerrettich Schmand und Rösti, Gebratene Blutwurst mit Apfelspalten und Kartoffelpüree
Farbehelles zitrisches Gelb mit einladend feinem MousseuxNaseDer Reserve Extra Brut duftet elegant und fein nach Germknödeln und nach ein wenig Brioche, nach gelben wie orangefarbenen Zitrusfrüchten sowie nach weißfleischigem Kernobst. Begleitet wird dies von hellen, floralen und ein wenig herben Kräuternoten. Der Sekt wirkt dabei durchaus kühl und straff, ist aber reif und saftig.MundAuch am Gaumen finden sich die kühlen und herben Noten. Ferner zeigt der Sekt Biss und unbändige Frische bei einer trockenen Anmutung. Hier entsteht Druck am Gaumen, aber mit dem feinen Mousseux und der gerade reif gewordenen Frucht auch eine beeindruckende Eleganz und Finesse. Bis ins lange Finale bleibt der Sekt straff. Er zeigt eine leichte Salzigkeit und wiederum herbe Kräuternoten. Das ist sehr gelungen und stimmig – vor allem wenn man dem Sekt Zeit im Glas gönnt, um sich zu entwickeln und immer komplexer zu werden.SpeiseempfehlungJakobsmuscheln, in Prosciutto gebacken (Fisch, Fleisch), Gegrillter Kaisergranat in Piment d’Espelette-Butter (Fisch), Gougères (Gemüse & Vegetarisch)
FarbeNaseMundSpeiseempfehlungLinsen und Möhren mit Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma (vegetarisch), Fenchel, Aubergine, Zucchini und Kürbis aus dem Ofen mit Granatapfel und Halloumi (vegetarisch), Brathähnchen mit Fenchelgemüse und Zitrone (Geflügel)
FarbeNaseMundSpeiseempfehlungGeräucherter Schellfisch mit Linsen (Fisch), Chicorée-Salat mit Apfel, Pomelo und Ingwer (vegetarisch), Mit Garam Masala angebratener Kürbis mit Rührei (vegetarisch)
FarbeDichtes Purpur mit violetten Reflexen und leichter TrübungNaseDicht und dunkel ist die Frucht im Glas präsent. Eng gewoben scheinen die Übergänge fließend von Schattenmorelle zu Süßkirsche, Cassis zu Himbeere und Brombeere zu Pflaume. Die Frucht wirkt knackig und frisch. Sehr ausgewogen im Verhältnis zueinander. Sein Name, Gluegglich Rot, entspricht den ersten Gedanken, die man mit diesem Glas vor sich bildet. Leichte Kräuteraromen - Salbei, Minze und Oregano – bieten der lauten Frucht nur ein wenig Paroli.MundAm Gaumen knüpft er nahtlos an die Emotionen und Gedanken der Nase an. die Frucht ist saftig aufgestellt. Knackig und mit leichter Adstringenz versehen, gleichen die ersten Schlucke einem Biss in eine Hand voll frischer, kalter Beeren. Kein Tannin, kaum Bitterstoffe stehen dem entgegen. Es geht nur um die Frucht und Trinkfluss. Die Frucht geht komplett in rote Johannibeere und Sauerkirsche über. Total animierend.SpeiseempfehlungGepökelter Hirschschinken mit grünem Blattsalat und Senf-Dressing (Wild), Rindergulasch mit Spätzle und Wirsing (Fleisch), Rote Bete Carpaccio mit Kürbiskernen und Radicchio (Gemüse & Vegetarisch)
FarbeKräftiges Strohgelb mit dezenter Trübung.NaseGelbfruchtig mit roten Pausbacken lacht er einen aus dem Kelche an. Gelbe und rote reife Äpfel mischen sich mit Mispeln und Mirabellen, kräuterwürzig unterlegt von Noten nach Salbei und Kerbel sowie verhaltenen hefigen Noten. Mund: Im Antrunk ist der Gluegglich von Fred Loimer saftig mit fest gezurrtem phenolischem Korsett und straff gezogenem Scheitel. Alles sitzt am rechten Fleck: die feinherben Gerbstoffe, die reife Säure und die markant herbe Frucht summieren sich Gaumen zu rasantem Trinkvergnügen aus dem Genre der alltäglich reuelosen Freuden.MundSpeiseempfehlungFeldsalat mit Äpfeln und Nüssen (Gemüse & Vegetarisch), Schwarzbrot mit Pfeffer-Makrele (Fisch), Sandwich mit kaltem Braten und Kürbiskern-Pesto (Fleisch)
FarbeIntensives Zitronengelb mit goldenen sowie grünen Reflexen, sehr feine aktive Perlage und gleichmäßiges, aber gering andauerndes MousseuxNase78 Monate auf der Hefe sind ein Wort und hinterlassen natürlich ihre Spuren. Seien gelbe Frucht wirkt weich und scheint auf warmen Kuchenboden gebettet. Mirabellen- und Pfirsichböden sowie etwas Tarte-Tatin sind bezeichnend für dieses Stadium. Ananas und Mango schwirren vorsichtig im Hintergrund. Warme Brioche mit reichlich Salzbutter kommt mir sofort in den Sinn. Dazu wird er von reichlich frischen Elementen durchzogen. Abrieb von Limone und Zitrone, Gischt und Austernschale präsentieren sich in Bestform. Nasse Kreide und reichlich Gestein tauchen und Nase auf.MundIm Antrunk lebt er direkt von seiner Vielseitigkeit. Die Frucht wirkt auch hier warm und wohltuend. Zeitgleich dominiert der Hefeschmelz mit reichlich Druck das Geschehen der ersten Minuten. Das haftet auch direkt minutenlang an. Im Hintergrund baut sich direkt seine mineralische Seite auf. Seine kühle Eleganz kommt zur Geltung und das Mundgefühl ist klirrend mineralisch. Opulent ist er nicht, aber er lebt von Komplexität und Länge. Aromen von Mandel und Haselnuss drücken dem Nachhall ihren Stempel auf.SpeiseempfehlungSteinbutt an der Gräte gebraten mit Kohlrabi und Beurre Blanc, Zitronenhühnchen mit Tajin und lauwarmem Couscous, Geschmortes Kaninchen mit Kräuter-Gemüse-Auflauf und Petersilienkartoffeln
FarbeIntensives Zitronengelb mit goldenen sowie grünen Reflexen, sehr feine aktive Perlage und gleichmäßiges, aber gering andauerndes MousseuxNase78 Monate auf der Hefe sind ein Wort und hinterlassen natürlich ihre Spuren. Seien gelbe Frucht wirkt weich und scheint auf warmen Kuchenboden gebettet. Mirabellen- und Pfirsichböden sowie etwas Tarte-Tatin sind bezeichnend für dieses Stadium. Ananas und Mango schwirren vorsichtig im Hintergrund. Warme Brioche mit reichlich Salzbutter kommt mir sofort in den Sinn. Dazu wird er von reichlich frischen Elementen durchzogen. Abrieb von Limone und Zitrone, Gischt und Austernschale präsentieren sich in Bestform. Nasse Kreide und reichlich Gestein tauchen und Nase auf.MundIm Antrunk lebt er direkt von seiner Vielseitigkeit. Die Frucht wirkt auch hier warm und wohltuend. Zeitgleich dominiert der Hefeschmelz mit reichlich Druck das Geschehen der ersten Minuten. Das haftet auch direkt minutenlang an. Im Hintergrund baut sich direkt seine mineralische Seite auf. Seine kühle Eleganz kommt zur Geltung und das Mundgefühl ist klirrend mineralisch. Opulent ist er nicht, aber er lebt von Komplexität und Länge. Aromen von Mandel und Haselnuss drücken dem Nachhall ihren Stempel auf.SpeiseempfehlungSteinbutt an der Gräte gebraten mit Kohlrabi und Beurre Blanc, Zitronenhühnchen mit Tajin und lauwarmem Couscous, Geschmortes Kaninchen mit Kräuter-Gemüse-Auflauf und Petersilienkartoffeln
FarbeIntensives Zitronengelb mit goldenen sowie grünen Reflexen, sehr feine aktive Perlage und gleichmäßiges, aber gering andauerndes MousseuxNase78 Monate auf der Hefe sind ein Wort und hinterlassen natürlich ihre Spuren. Seien gelbe Frucht wirkt weich und scheint auf warmen Kuchenboden gebettet. Mirabellen- und Pfirsichböden sowie etwas Tarte-Tatin sind bezeichnend für dieses Stadium. Ananas und Mango schwirren vorsichtig im Hintergrund. Warme Brioche mit reichlich Salzbutter kommt mir sofort in den Sinn. Dazu wird er von reichlich frischen Elementen durchzogen. Abrieb von Limone und Zitrone, Gischt und Austernschale präsentieren sich in Bestform. Nasse Kreide und reichlich Gestein tauchen und Nase auf.MundIm Antrunk lebt er direkt von seiner Vielseitigkeit. Die Frucht wirkt auch hier warm und wohltuend. Zeitgleich dominiert der Hefeschmelz mit reichlich Druck das Geschehen der ersten Minuten. Das haftet auch direkt minutenlang an. Im Hintergrund baut sich direkt seine mineralische Seite auf. Seine kühle Eleganz kommt zur Geltung und das Mundgefühl ist klirrend mineralisch. Opulent ist er nicht, aber er lebt von Komplexität und Länge. Aromen von Mandel und Haselnuss drücken dem Nachhall ihren Stempel auf.SpeiseempfehlungSteinbutt an der Gräte gebraten mit Kohlrabi und Beurre Blanc (Fisch), Zitronenhühnchen mit Tajin und lauwarmem Couscous (Geflügel), Geschmortes Kaninchen mit Kräuter-Gemüse-Auflauf und Petersilienkartoffeln (Wild)
FarbeFunkelndes Strohgelb mit grünen Reflexen, mittelgroßer Perlage und langanhaltendem MousseuxNaseDie Große Reserve strahl eine unfassbare innere Ruhe aus, obwohl hier so viel zusammenkommt. Satte gelbe Frucht trifft auf intensive grüne Aromen. Seine dreißig Monate auf der Hefe sind natürlich nicht zu verleugnen. Dies mündet in Butterscotch und Zitronen-Tarte. Abrieb von Bergamotte und Limone sorgen für Frische. Gegrillte Ananas bildet die Basis der intensiven Frucht. Reichlich Aromen von Kräutern verleihen ihm Leben. Dabei gibt es Zitronenmelisse, Salbei und Thymian zu entdecken.MundIm Antrunk offenbart er seine trinkige, saftige Seite und zeigt auch Kante. Zunächst baut das Mousseux am Gaumen auf und sorgt für Cremigkeit. Dabei bauen sich auch die hefigen und gelben Aromen spürbar auf. Auch rauchige Akzente werden dabei gesetzt. Dann setzt seine Säure ein und sorgt für eine positive Unruhe. Dieser Abbruch vom Schmelz legt den Boden offen und schafft Platz für seine mineralische Seite. Frucht und Kräuter duellieren sich im Anschluss im Nachhall minutenlang.SpeiseempfehlungGebratene Garnelen mit Algen-Dip, Ofenzwiebel mit Anchovis und Minze, Gedünsteter Mangold mit Tomaten und grünen Oliven
FarbeNaseMundSpeiseempfehlungBackhendl mit Zitrone und Petersilie (Geflügel), Kalbssteak mit Estragon-Zitronenbutter (Kalb), Parmesanrisotto mit schwarzem Pfeffer (vegetarisch)
FarbeLeuchtendes Goldgelb bei zarter Trübung und hellen EinschlüssenNaseAromatisch, zitronig und intensiv. Limone und Grapefruit dominieren zunächst. Offensichtlich zeigt er uns auch einen klaren Muskatton, der noch durch Rosenblüte intensiviert wird. Lychee sowie konservierte Ananas und Pfirsich mit all ihrer Intensität springen aus dem Glas. Ich mag das. Weißer Pfeffer und Piment sorgen für Würze, während Nelke, Lilie und Akazie in sehr besänftigen. Elegant und zart. Getrocknete setzen Akzente. Petersilie, Kerbel, Minze und Melisse lassen ihn leichter wirken. Ein Hauch Haselnuss bringt dann noch eine markante Note ins Spiel.MundAm Gaumen zeigt sich der Muskateller mit Achtung dann sehr klar und sauber. Nicht ansatzweise wild, sondern eher mostig-charmant. Er kommt druckvoll daher und ist auf feinste Art von dem Gerbstoff geprägt. All dies mündet in einem offenen Wein, der Freude bereitet und keine Barrieren mag. Die Frucht wirkt nun deutlich weniger exotisch. Apfel und Birne - von gelb bis reif – prägen ihn nun. Eine zarte, kühlende etherische Seite tritt nun in Erscheinung. Die florale Seite zeigt sich auch zarter. Abrieb von Orange und Mandarine bestimmen im Nachhall den herb-frischen Moment.SpeiseempfehlungSüßkartoffel aus dem Ofen mit Kichererbsen und Paprika, Lauwarmer Rosenkohlsalat mit Oliven und roter Zwiebel, Geschmortes Kaninchen mit Kimchi
FarbeTransparentes Rubinrot.NaseDie dunkelfruchtige Nase des 2023 Pinot Noir von Fred Loimer ist unterlegt von distinktiv würziger Aromatik, die an Umami und gedörrtes Fleisch erinnert. Kraftvoll mit dichtem Parfum schimmert darunter die rubinrote Frucht nach Maulbeeren und Preiselbeeren, Feigen und Granatapfel sowie etwas Schlehe nebst eingelegten schwarzen Nüssen. Ausladend und großzügig mit mittelkräftigem Körper. Mund: Die Frucht der Nase zeigt sich im Antrunk sehr diszipliniert: Saftig mit frischer Frucht und feingliedrigem Säurenerv ist er am Gaumen samtig mit elegant gearbeitetem Gerbstoff und griffiger Textur. Mit gutem Biss und strahlender Frucht fließt er ins kühle, kalkschottergeprägte Finale.MundSpeiseempfehlungCaponata, Sarde in Saor, Coq au Vin
FarbeNaseMundSpeiseempfehlungCouscous, Zitronen, Mandeln und Calamari (Meeresfrüchte), Ras-el-Hanout Hühnerragout auf Papardelle (Geflügel), Mit Seezunge mit Grünspargel, Dill und Orangen (Fisch)
FarbeSattes Strohgelb.NaseDer 2022 Grüner Veltliner aus der Ried Käferberg verströmt sein konzentriertes Parfum in vollendeter Großzügigkeit: Gelbes Kernobst, gelbe Äpfel und kleine, flauschige Quitten füllen seinen Obstkorb. Dazu kommen Netzmelone und gezuckerter Marillenpalatschinken. Im Obertonbereich folgen Noten von weißem Pfeffer, etwas Zitrus und Zeder. Oregano und leicht laktische Nuancen lassen das Rad zum Kreisen kommen. Mund: Im Antrunk super saftig und dicht mit viskösem Schmelz und cremiger Textur. Solider Bass mit ordentlichem Druck am mittleren Gaumen. Extraktreich mit saftiger Frucht spiegeln sich die Kernobstnoten wider und werden unterlegt von feinen Backwaren mit ordentlich Salz und Schmalz. Abermals weißer Pfeffer mit seinen Zitrus- und Zedernnoten sowie feinwürzige Kräuternoten im mineralisch-kühlen Nachhall mit respektabler Länge.MundSpeiseempfehlungRicotta-Tortellini in Wildkräuter-Sauce, Forellen-Maultaschen im Rauchsud mit Trauben und Lauch, Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat
FarbeStrahlendes Goldgelb mit deutlichen grünen Reflexen.NaseDie Nase des 2022er Riesling Ried Loiserberg 1.ÖTW Riesling Kamptal zeigt immense Frische von grünem Apfel, Limette und Grapefruit, die sich mit Zitronenmelisse, Holunderblüte und getrocknetem Ingwer mischt. Ein überaus facettenreicher Duft, der von einer kompakten und intensiven Mineralität untermauert wird.MundWas für eine lebendige Frische am Gaumen, anregende Säure trifft auf viel saftige Frucht und eine feinziselierte salzige und mineralische Note. Dieser Wein schwebt geradezu über die Zunge, man scheint nicht genug von ihm zu bekommen. Traumhaft in Kombination mit einer Küche, die ebenso lebendig und facettenreich anmutet wie er selbst. Sehr gutes Entwicklungspotential, ein feingliedriger Langstreckenläufer.SpeiseempfehlungVegetarisches Sushi mit frischem Ingwer, Wasabi und Sojasauce (Gemüse & Vegetarisch), Brasse gegrillt auf Zitronengras, Zitronengras-Riesling-Buttersauce und Reis (Fisch), Blätterteigpastetchen mit Flusskrebsen und Nantua Sauce (Meeresfrüchte)
FarbeSattes, leuchtendes Zitronengelb mit klaren grünen Reflexen und kristallener BrillanzNaseDie Nase präsentiert sich ungewöhnlich und reizvoll ungestüm – ein Wein, der zwei Welten verbindet. Zunächst zeigen sich kräftige, grüne bis gelbe Fruchtaromen mit heller, vibrierender Frische: Kaffir-Limette, Bergamotte und zarte Zitrusöle geben den Ton an. Dahinter entfalten sich sanftere, fruchtigere Nuancen von grüner Birne, gelbem Apfel, Nashi-Birne und weißem Pfirsich – wohl dosiert und elegant eingebunden. Der Wein bleibt im hellen Aromenspektrum, wirkt dabei aber nicht laut, sondern ruhig und ausgewogen. Diese innere Balance verleiht ihm Tiefe und Gelassenheit. Im weiteren Verlauf treten Kräuter- und Teenuancen hervor – weißer Pfeffer, weißer Tee, Sencha – die Aromatik wird komplexer, erdiger, mineralisch grundiert. Ein zarter Hauch von Feuerstein, Kreide und kalkiger Erde zieht sich durch, verleiht Struktur und Eleganz. Das Ganze duftet nach Reife ohne Übertreibung, nach Ruhe, Konzentration und Spannung in stiller Form.MundAm Gaumen zeigt der Wein zunächst seine Riesling-Seite – präzise, kühl, steinig und saftig. Eine vibrierende, fast salzige Mineralität zieht sich über den gesamten Mundraum, begleitet von feiner Säure und zarter Phenolik. Diese feine Gerbstofftextur legt sich geschmeidig über die Zunge, poliert die Zahnoberflächen, verleiht dem Wein Haptik und Länge. In dieser Phase wirkt er kühl, spannungsvoll, von kalkiger Frische getragen. Erst mit zunehmender Luft, Temperatur und Zeit zeigt sich die zweite Seite – der Grüne Veltliner bringt Schmelz, Rundung und ein fast cremiges Element ins Spiel. Die Frucht bleibt dezent, schimmert aber in Momenten von reifer Birne, etwas Quitte und weißem Pfirsich auf. Viel prägender sind Kräuter, Stein, Salz und feine Bittertöne, die dem Wein Tiefe und Ernsthaftigkeit geben. Dieses Wechselspiel – Riesling-Strahlkraft und Veltliner-Schmelz – erzeugt Spannung, Struktur und Energie. Ein Wein zwischen Präzision und Weite, zwischen Gestein und Frucht, zwischen Linie und Volumen – harmonisch, aber nicht glatt, stets in Bewegung.SpeiseempfehlungGebratener Kabeljau mit Yuzu-Dashi, jungem Lauch und Shiso, Bibimbap mit knackigem Gemüse, Sesamöl und leichtem Reisessig-Dressing, Kartoffel-Kräuter-Gratin mit Zitronenthymian und Petersilienöl
FarbeHelles Strohgelb mit grünen Reflexen.NaseIn der Nase dominieren gelbe, reife Früchte: Marillen, Nektarinen und ein frisches Stück Butterkuchen skizzieren das Aromenbild. Die glockenklare Frucht strahlt in hellem Gelb und wird unterlegt von zart salziger Mineralik, die an nasse Tafelkreide und eine frische Meeresbrise erinnert. Etwas Quitte und kleine, gelbe, pummelige Birnen füllen den Fruchtkorb und erfüllen den Raum mit fruchtfreudigem Duft. Mund: Geschliffen und klar im Antrunk zeigt er sich fast scharfkantig, so präzise ist die saftig-reife Frucht in die stabile Mineralik eingefasst. Mit kalkig-griffiger Textur baut er am Gaumen ordentlich Druck auf: Extraktreich mit saliner Spannung scheint er am Gaumen fast zu platzen. Hedonistisch straff und dennoch super saftig – ein südalpiner Riesling mit nordalpinem Charakter und salzig-kühlem Finale.MundSpeiseempfehlungMozzarella, Nektarine, Basilikum, Wallerfilet auf gebratenen Steinpilzen mit Pfirsichen und Piment d’Espelette, Mit Ingwer und Lauch gebratener chinesischer Bauch
Gr. Veltliner, Riesling, P.Noir, Ch., Traminer, Weißburgunder, Muskateller, Zweigelt
Zertifizierung
EU-Bio
Verbände
respekt-BIODYN, ÖTW, Nachhaltig Austria
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Fred Loimer – 'Der Terroirist' – bewirtschaftet im Kamptal und in der Thermenregion eine Terroir-Landschaft von außergewöhnlicher Vielfalt, biodynamisch durchdrungen.
CHRISTOPH RAFFELT
Weingut Loimer
Der Terroirist des Kamptals in Langenlois
Fred Loimer, der Terroirist des Kamptals, bespielt in Langenlois ein geologisch außergewöhnlich diverses Terroir: Von Norden bringt der Kamp kühle Luft, im Süden öffnet sich das Pannonische Becken – die höchste Tag-Nacht-Temperaturamplitude Österreichs ist das Ergebnis, und es schlägt sich direkt in der Aromaausprägung der Trauben nieder. Biodynamisch geführt, entwickeln Grüner Veltliner und Riesling hier eine Eigenständigkeit, die keine andere österreichische Region kennt. Im Glas spricht das Kamptal mit Frische, Spannung und mineralischer Tiefe – Loimer ist das Terroir.
Über das Weingut
Weingut Loimer
Was macht Loimer besonders? Fred Loimer – 'Der Terroirist' – bewirtschaftet im Kamptal und in der Thermenregion eine außergewöhnlich vielfältige Terroir-Landschaft. Die extreme Tag-Nacht-Temperaturamplitude im Kamptal begünstigt die Aromaausprägung der Trauben. Biodynamisch.
Welcher Stil? Präzise, aromatisch, von großer Komplexität.
Für wen? Für alle, die die Terroir-Vielfalt Österreichs biodynamisch interpretiert erleben möchten.
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