FarbeDunkles Purpur mit violetten Reflexen und hellem Rand, klar leuchtend im Glas.NaseIn der Nase präsentiert sich pure, konzentrierte Cabernet-Frucht in voller Bandbreite: Cassis, Holunder, Pflaume, Heidelbeere, Brombeere und Schattenmorelle formen ein tiefes, opulentes, jedoch niemals schweres Aromenspektrum. Die Frucht bleibt klar, kühl und elegant, frei von rauchiger Süße oder alkoholischer Wuchtigkeit. Feine violette Anklänge setzen florale Noten von Veilchen und Hibiskus. Dazu treten warme Ledertöne, schwarzer Pfeffer, Wacholder und die typische rote, gekochte Paprika als klassisches Sortenmerkmal. Ein Hauch Rauch und Tabak vertieft die Komplexität, während Oregano und Salbei die Kräuterwürze definieren. Im Ausklang erscheinen zarteste Spuren von weißem Pfeffer und Anis.MundAm Gaumen zeigt sich ein leistungsstarker, zugleich überraschend geschmeidiger Cabernet Sauvignon mit viel Saftigkeit, Schmelz und klarem Trinkfluss. Das Tannin bleibt feingliedrig, seidig und vollkommen untergeordnet, derzeit noch stark von der Frucht überlagert und harmonisch eingebunden. Die Säure setzt einen präzisen, leicht adstringierenden Kontrapunkt, schenkt Struktur, Leichtigkeit und Frische. Kühl, mentholig und etherisch wirkt der Wein durch deutliche Anklänge von Minze und Eukalyptus, die als klare Gegenpole zur dunklen, eleganten Frucht erscheinen. Die würzigen Akzente bleiben dezent und treten erst im Nachhall schemenhaft hervor. Prägend sind seine Fruchttiefe, seine Eleganz, die bemerkenswerte Leichtigkeit und der noble, seidige Gesamteindruck, getragen von feinen floralen Noten.SpeiseempfehlungOfengegarte Rote Bete mit Brombeer-Vinaigrette, schwarzem Pfeffer und Kräuteremulsion., Geschmorte Rinderschulter mit dunkler Jus, Lorbeer und leicht gerösteter Paprika, Lammkarree vom Grill mit Thymian-Oregano-Kruste und Selleriepüree
FarbeNaseDer 2022er Kalk & Löss Gutedel betört in der Nase mit seiner zurückhaltenden Feinheit und eleganter Duftigkeit. Neben Birne, Quitte, Zitrus und Anis treten zarte Noten von Hefe, Mandeln und Muschelschalen aufs Parkett. Seine kühle und puristische Anmutung weckt dabei unmittelbar das Verlangen nach dem ersten Schluck.MundAuf der Zunge angelangt erfüllt er die Erwartungen eines erfrischenden, griffigen und trinkanimierenden Tropfens perfekt. Dabei kokettiert er mit Mineralität und feiner Würze und ganz wunderbar mit nur 11 Vol% Alkohol. Da trinkt man doch gerne das eine oder andere Glas mehr, perfekt in Kombination mit feinen Speisen, auch mit herzhaften Anklängen.SpeiseempfehlungSpargel mit zerlassener Butter und jungen Kartoffeln (Gemüse & Vegetarisch), Forelle geräuchert auf Linsen-Lauch-Salat (Fisch), Tellersülze von Gemüse und Schinken mit Bratkartoffeln (Fleisch)
FarbeNaseDer 2021er Pinot Extra Brut zeigt sich mit Weinbergs Pfirsich, hellen roten Früchten, nussigen Anklängen, Baumrinde, edlen Pilzen, deutlich Safran und intensiver mineralischer und kalkiger Prägung, sowie kräutriger Anmutung. Er mutet bereits in der Nase komplex und zugleich mineralisch pointiert an.MundAuf der Zunge glänzt er mit nussiger, hefiger Note, saftiger und charmanter Frucht und belebender Kohlensäure, die wunderbar in seinen saftigen Charakter eingebunden ist. Der perfekte Apéritif der mit salziger Note überaus betört und der zu pikanten Leckereien die perfekte Ergänzung darstellt. Sehr schöne Ergänzung des spannenden Sortiments!SpeiseempfehlungSafran Risotto mit Thymian (vegetarisch), Muscheln mit gerauchter Sauce und roter Bete, Seeteufel im rohen Schinkenmantel auf Lauchgemüse
FarbeNaseMundSpeiseempfehlungSushi Auswahl (Fisch, Gemüse), Ziegenkäse mit Schwarzen und Weißen Johannisbeeren und Olivenöl (Vegetarisch, Käse), Zitronen-Felchen mit Spargel und Salbei-Kartoffeln (Fisch)
FarbeStrahlendes Zitronengelb mit grünen und hellen ReflexenNaseMir kommt bei der ersten Nase direkt getoastetes Weißbrot mit reichlich Salzbutter in den Sinn. Er schwankt zwischen steinigen, kühlen Elementen sowie kaltem Rauch. Jedoch immer im Schutz seiner satten gelben Frucht, offenbart uns herrlich reife Aprikosen und Mirabellen. Crèmeschnitte und Obstböden. Gegrillte Ananas sowie reichlich Zitronenabrieb sorgen für Frische, markante herbe Seiten sowie weitere Röstaromen. Auch gegrillter Mais kommt mir daneben in den Sinn. Vegetabile und etherische Nuancen versetzen ihm spürbare Akzente, die ihm viel Vielschichtigkeit verleihen. Artischocke und Fenchel sowie Salbei und Melisse möchte ich hervorheben.MundAll diese Eindrücke verdichten sich zu einem atemberaubenden ersten Moment. Säure und Salz stehen in absolutem Einklang, so dass beide ihre Stärken ausspielen können. Seien Frucht kommt prägnant, jedoch vor allem knackig und von der Säure geprägt durch. Ein feiner Schmelz bette die Frucht dabei sehr gelungen. Seine Nuancen von Gemüse und Kräuter wirken im späteren Verlauf intensiver. Markant ist auch seine spürbare Mineralität, die sich mit dem Schmelz duelliert. Sehr gelungenes Beispiel dieser Korrelation.SpeiseempfehlungGedünsteter Kabeljau mit cremigem Kohlrabi und Kräuternage (Fisch), Confierter Heilbutt mit lauwarmen Artischockenböden und gerösteten Mandeln (Fisch), Maishähnchenbrust vom Grill mit in Orange geschmortem Fenchel (Geflügel)
FarbeLeuchtendes Strohgelb mit hellen und leicht grünen ReflexenNaseIn der Nase zeigt er sich enorm ansprechend. Er duftet fruchtig bis kräutrig. Brennnessel und Salbei sind dabei dominant. Dies wird von grüner Mango, gegrillter Ananas und Papaya flankiert. Kaffir-Limettenblätter sowie der Abrieb von Bergamotte setzen frische bis herbe Akzente. Sternanis und Nelke verleihen ihm eine zarte Würze. Dezent hefige Nuancen lassen an Brioche mit Salzbutter denken.MundHinter dem Weingut am Klotz steht auch das Weingut Franz Keller. Er zeigt sich von Haptik geprägt und wirkt sehr gut strukturiert. Seine dichte Struktur und die sehr angenehme Phenolik legen sich vor die Frucht. Die gelben Aromen der Früchte sind zwar satt und deutlich, zeigen sich aber viel leiser und heller als in der Nase. Dahinter verbergen sich steinige und mineralische Komponenten, die ihn nahezu salzig wirken lassen. Das zeigt sich fort und bindet die würzigen Aromen sowie die Kräuterbrise im Hintergrund an sich. Enorm animierend und gut zu trinken. Weit entfernt von Behäbigkeit, sondern ganz weit vorne im nationalen Vergleich.SpeiseempfehlungMaishähnchen vom Grill mit Maispürée und gerösteter Paprika, Aubergine mit Miso, Frühlingszwiebeln und schwarzem Sesam, Gebratene Dorade mit geschmortem Sellerie und Kräuter-Nage
Der Isteiner Klotz im Markgräflerland – vor Jahrmillionen entstanden, vulkanisch, unbekannt – ist eines der spannendsten und eigenwilligsten Terroirs Deutschlands.
CHRISTOPH RAFFELT
Weingut Weingut am Klotz
Unentdecktes Terroir am Isteiner Klotz
Am Isteiner Klotz im Markgräflerland liegt eines der unbekanntesten und aufregendsten Terroirs des deutschen Weinbaus: Vor Jahrmillionen entstanden, liefert dieser Kalksteinfelsen eine geologische Eigenheit, die die entstehenden Weine mit einer seltenen Mineralität ausstattet. Das Weingut am Klotz hat erkannt, was dieses Terrain kann. Im Glas warten Entdeckungen aus einer Region, die noch kaum jemand auf dem Schirm hat – ein deutsches Terroir-Geheimnis in besten Händen.
Über das Weingut
Weingut Weingut am Klotz
Was macht Weingut am Klotz besonders? Der Isteiner Klotz im Markgräflerland – vor Jahrmillionen entstanden – ist eines der spannendsten und unbekanntesten Terroirs des deutschen Weinbaus. Ein Weingut mit einem Nachfolger, der es neu interpretiert.
Welcher Stil? Von vulkanischem Isteiner Klotz-Terroir geprägt, eigenständig.
Für wen? Für Entdecker, die Deutschlands verborgene Terroir-Schätze kennenlernen möchten.
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